• Esprit Arena

Spielstätte mit Format: Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland bewarb sich auch die Landeshauptstadt Düsseldorf als Austragungsort. Aus dem entsprechenden Wettbewerb ging der Entwurf von sop architekten als Sieger hervor. Vor allem überzeugte die hohe Flexibilität der entwickelten Arena. So beinhaltete sie unter anderem auch eine Umbau- und Erweiterungsoption zum möglichen Austragungsort der Olympischen Spiele 2012. Ein technisch-funktionales Highlight war die ursprüngliche Planung der Rasenfläche als Hubbodenkonstruktion. Damit sollte der gesamte Rasen auf Dachniveau angehoben werden, wodurch eine geschlossene Arena entstanden wäre – bei gleichzeitiger Besonnung und Belüftung der Rasenfläche.

Heute wird die Architektur der Multifunktionsarena durch ihre spannungsreiche Überlagerung der äußeren Rechteckform mit ihrer transparenten Screenfassade aus Aluminium-Tubes und dem gerundetem Innenbaukörper mit seinem Stadionkessel gekennzeichnet. Die äußere Hülle bildet eine Mediascreen-Fassade, die mittels Lichtprojektion aus der Arena einen weithin sichtbaren Anziehungspunkt macht.

Standort:
Düsseldorf
Bauherr:
Multifunktionsarena Immobilienges. mbH & Co. KG / Stadt Düsseldorf
BGF:
ca. 160.000m²
Kapazität:
55.000 Plätze
Fertigstellung:
2004
Wettbewerb:
1. Preis 2001
Leistungsphase:
1-5

sop (slapa oberholz pszczulny | architekten, vormals JSK Düsseldorf) haben im Auftrag der JSK Architekten GbR und/oder der JSK International GmbH die Leistungsphasen 1-5 nach HOAI erbracht.